Lange und Kurze Röcke
Während bei unseren Vorfahren bis hin ins Mittelalter sowohl Frauen und Männer den Rock als typisches Kleidungsstück trugen, wobei er bei Frauen knöchellang und Männern knielang war, gilt seit dem ausgehenden Mittelalter das Röcketragen zu den weiblichen Gewohnheiten.
Daher stammt der Begriff "Rock" aus dem Althochdeutschen und bezeichnet Kleidungsstücke, die eine Person von der Taille an abwärts einröhrig bedecken.Doch bald darauf brachte die Modeindustrie den knöchellangen Maxirock auf den Markt. Den nächsten Höhepunkt in der Modebranche brachten 1971 die Hot Pants, auch "Heiße Höschen" genannt. Doch auch sie verloren ind den folgenden Jahren genauso wie der Mini- und Maxirock durch die Zunahme von langen Frauenhosen an Bedeutung.
Bis in die sechziger Jahre waren der Rock und das Kleid die typische Bekleidung für Frauen. Hosen wurden nur selten und dann zweckgebunden getragen, wie zum Beispiel zum Sport.
Mit dem Aufsteigen des Minirocks zum Modehit stellten sich viele Frauen auf Hosen um. Als die Röcke wieder länger wurden, gehörten Hosen ebenso wie Röcke zur gebräuchlichen Frauenbekleidung.
In den letzten Jahren zeigte sich, dass in der kühleren Jahreszeit vorwiegend Hosen anstelle von Röcken getragen werden, dagegen sind im Sommer Röcke jeder Länge weiterhin beliebt, da sie luftiger als Hosen sind.